In Las Vegas hat das Tech-Jahr 2026 offiziell begonnen. Die Consumer Electronics Show (CES) liefert auch dieses Mal wieder einen beeindruckenden Ausblick auf die Trends, die unseren Alltag in den kommenden Monaten prägen werden. Während die Messehallen gerade erst ihre Tore öffnen, zeichnen sich bereits jetzt die ersten Highlights ab – von skurrilen Gadgets bis hin zu echter Robotik-Evolution.
1. Künstliche Intelligenz zieht ins Heimnetzwerk ein
TP-Link geht mit seiner Smart-Home-Marke Tapo in die KI-Offensive. Der neue Assistent namens „Aireal“ soll die Lücke zwischen komplexer Technik und intuitiver Bedienung schließen. Das Tool ist direkt in die Tapo- und Deco-Apps integriert und ermöglicht es Nutzern, per Sprachbefehl WLAN-Probleme zu diagnostizieren oder das gesamte vernetzte Zuhause zu steuern. Ziel ist eine natürlichere Interaktion mit der heimischen Infrastruktur.
2. Segway: Zwischen Lifestyle und Performance
Nachdem Segway im Vorjahr mit PS-starken E-Bikes überraschte, setzt die Marke 2026 auf Diversität. Mit dem klassischen Myon und dem Tiefeinsteiger Muxi zielt das Unternehmen auf den Massenmarkt ab. Für Fans von mehr Action wurde zudem das elektrische Dirtbike Xaber 300 präsentiert. Damit verabschiedet sich Segway endgültig von seinem Image als Hersteller kurioser Steh-Roller und positioniert sich als ernsthafter Player im Bereich der urbanen E-Mobilität.
3. Corsair fusioniert Tastatur und Regiepult
Für Streamer und Power-User bringt Corsair mit dem Galleon 100 SD ein echtes Hardware-Schwergewicht auf den Markt. Die mechanische Tastatur integriert erstmals ein vollständiges Stream Deck Plus inklusive 12 programmierbarer Tasten, Drehreglern und einem hochauflösenden 5-Zoll-Display. Ab Ende Januar soll das gute Stück für rund 350 US-Dollar erhältlich sein – ein konsequenter Schritt, nachdem Corsair die Spezialisten von Elgato bereits vor Jahren übernommen hatte.
4. Lokale KI-Power: Der High-End-Speicher von Ugreen
Datenschutz trifft auf Komfort: Ugreen präsentiert mit dem iDX6011 eine neue NAS-Generation, die Cloud-Funktionen wie intelligente Bildsuche lokal auf dem eigenen Gerät ausführt. Die Hardware hat es in sich: Mit bis zu 64 GB RAM und Platz für acht Laufwerke (SATA und NVMe) erreichen die Preise allerdings auch PC-Niveau – das Topmodell schlägt mit rund 2.600 US-Dollar zu Buche.
5. Sicherheit durch Gesichtserkennung: Chamberlains 3-in-1-Schloss
Chamberlain möchte das Smart Home noch proaktiver machen. Das neue myQ Secure View ist eine Kombination aus Schloss, 2K-Kamera und Türklingel. Das Besondere: Erkennt das System ein bekanntes Gesicht, öffnet es automatisch. Taucht hingegen eine fremde Person auf, verriegelt das System sicherheitshalber nicht nur die Haustür, sondern schließt bei Bedarf auch das Garagentor.
6. Meta legt Expansionspläne für Ray-Ban Display auf Eis
Wer auf die neuen Ray-Ban Display Smart-Brillen von Meta gewartet hat, braucht Geduld. Aufgrund der extrem hohen Nachfrage in den USA wurde der Verkaufsstart in Europa (darunter Frankreich und Italien) sowie Kanada vorerst verschoben.






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